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Von der Beobachterkonferenz zum Informationsmarkt

"Klassische" Assessment Center

Obwohl es nicht das Assessment Center gab und auch heute noch nicht gibt, sind die Grundstrukturen aller Assessment Center gleich. Es handelt sich um eine Kombination von Verfahren, bei denen Teilnehmer beobachtet werden. Die Beobachtungen werden im Rahmen einer Konferenz ohne die Teilnehmer bewertet und die Ergebnisse dem Kandidaten (wenn es gut läuft) mitgeteilt.

Auszug aus Pabst Science Publishers
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Die volle Verantwortung liegt bei den Beobachtern. Obwohl verantwortliches Handeln ein zentraler Anforderungspunkt für Manager ist, findet diese Forderung keine Berücksichtigung bei der klassischen Assessment Struktur.

Unsere Idee: Verknüpfung von Assessment Center mit der Leistung des betrieblichen Alltages und zusätzlich die Teilnehmer voll in die Verantwortung zu nehmen, um den Anforderungen des heutigen Managementalltages nach Selbstständigkeit und Verantwortungsübernahme gerecht zu werden. Dies erfordert eine vollständige Änderung der traditionellen Assessment Strukturen, angefangen bei den Beobachtungsbögen bis hin zur Gutachtenerstellung. Es entfällt zum Beispiel die Beobachterkonferenz als "closed session" . In einem Gutachtenworkshop geht es darum, die individuumsbezogenen Rückmeldungen aus dem aktuellen Umfeld in Form eines 360°-Feedbacks mit den Ergebnissen aus dem Assessment Center zusammenzuführen unter Beteiligung von Linienmanagern und Teilnehmern. Die Linienmanager entscheiden also nicht "unter sich", sondern müssen ihre Einschätzungen offen diskutieren. Hierbei gilt es Konflikte auszuhalten und auch auszutragen. Dieses Konzept bedeutet eine wesentliche Veränderung in den Machtbeziehungen und impliziert, dass die Qualität der Reports nicht von (angeblichen) Experten abhängt. Letztlich eine deutliche Herausforderung für die Beobachter/ Manager.

Praxiserfahrungen: Die Praxiserfahrungen waren durchaus unterschiedlich. "Böse Zungen" kolportierten: die Teilnehmer schreiben Ihre Gutachten selber. Die eher tradierten Manager hatten z.T. erhebliche Probleme mit der nicht mehr durch Hierarchie gestützte Rolle des Beobachters, während konfliktstarke Manager eher in der Lage waren Ihren Standpunkt zu vertreten und den eher schwächeren Kollegen als Beispiel dienten. Deutliche war die Zeit- und damit die Kostenersparnis: AC + 360 + Gutachten + Rückmeldung an die Teilnehmer = 2,5 Tage, bei erheblich besseren Gutachten. Auf Kongressen wie dem Internationalen Assessment Center Kongress und dem 6. Deutschen Assessment Center Kongress wurde das Konzept kontrovers diskutiert.

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